Mittwoch, 29. Oktober 2014

Latex: Zahl und Einheit verbinden / nicht trennen

Es kommt öfter vor das eine Zahl und deren Einheit durch einen Zeilenumbruch getrennt werden. Das sieht nicht schön aus und wird gerne mal von den Prüfern bemängelt.

Um eine Zahl mit Ihrer Einheit untrennbar zu verbinden, kann man z.B. die Funktion \mbox{} benutzen. Mbox funktioniert natürlich nicht nur mit Zahlen und Einheiten sondern verbindet generell alles was in den geschweiften Klammern steht.

Vorher: Im Sommer werden es bis zu 35
Grad Celsius.

Code: Im Sommer werden es bis zu \mbox{35 Grad} Celsius.

Nachher: Im Sommer werden es bis zu 35 Grad
Celsius.

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Cewe Fotobuch im Test

Passend zu meinem Mauritius Urlaub im November bekam ich einen 30€ Gutschein für ein CEWE Fotobuch.
Kaum wieder in der kalten Heimat angekommen, machte ich mich gleich an das (Aus-)Sortieren der Bilder und anschließend an das Design des Fotobuchs.

Eine spannende Neuerung bei den Cewe Fotobüchern ist die Möglichkeit, Videos einzubinden.
Videos in einem Fotobuch ? Wie soll das denn funktionieren. Naja, es wird natürlich nicht das Video direkt auf einer Papierseite "ausgedruckt". Stattdessen wird das Video (oder die Videos) auf einen Server hochgeladen und aus dem Link wird dann ein QR Code erzeugt. Dieser Code wird dann zusammen mit einem kleinen Vorschaubild aus dem Video (welches sich frei wählen lässt) in das Fotobuch gedruckt.

Hier seht ihr das in einer kurzen Videoanleitung.

Nun zum eigentlichen erstellen des Fotobuchs. Als erstes lädt man sich die Software herunter und installiert diese. Nun einfach die Software starten und los geht's. Die Software ist sehr intuitiv und auch für nicht Cracks kinderleicht zu bedienen. Ich habe das Fotobuch zusammen mit meiner Frau designed, die bisher keine Erfahrungen mit dieser Art von Software hatte. Sie hat sich ohne meine Hilfe nach kürzester Zeit eingearbeitet und wollte dann auch gar nicht mehr aufhören, es hat Ihr wirklich Spaß gemacht ;)

Nach einigen Diskussionen zum Layout war das Buch dann irgendwann fertig und im letzten Schritt fügten wir das Video ein. Funktioniert genau so wie ein Bild einfügen, das Programm erkennt das Video und stellt dann ein Vorschaubild plus frei platzierbaren QR-Code zur Verfügung.
Jetzt nur noch den Bestellprozess durchklicken und am Ende werden dann alle Bilder + Videos hochgeladen. Wir haben uns dann für eine Abholung in der nächsten DM Filiale entschieden. Das spart Porto ;)
Drei Werktage später lag das Fotobuch in der Filiale zur Abholung bereit.
Wir sind natürlich gleich los und haben unser "Meisterwerk" bewundert. Die Drucke waren sehr schön, die Fotos hatten eine tolle Farbwiedergabe und Schärfe. Den QR-Code haben wir mit dem Handy eingescannt und wurden dann auf eine Website weitergeleitet, auf der wir unser Video betrachten konnten.
Die Videos werden für 3 Jahre gespeichert, auf Wunsch kann man diese Zeit verlängern, kostet natürlich Extra.
Was uns nicht so gut gefallen hat, waren die weißen Seiten, die vorne und hinten eingefügt wurden. Vorne war es eine Seite, hinten sogar zwei ! Das fanden wir bei der Konkurrenz besser gelöst, da kann man sich sogar das Cover von Innen bedrucken lassen.

Fazit:
+Sehr intuitive Software die leicht zu bedienen ist
+tolles Ausdruck (scharfe Bilder, tolle Farben)
+sehr schnelle Bearbeitungszeit
+keine extra App für das Anschauen der Videos nötig

+- Das mit den Videos ist nen netter Gag, allerdings ist man dabei ganz klar Abhängig vom Hersteller. Stellt der Betreiber den Service irgendwann wieder ein, sind die Videos weg. Auf jeden Fall die Videos selber aufheben und / oder gleich auf einen eigenen Server hoch laden und mit einem QR Code versehen.

- Die weißen Seiten vorne und hinten und das nicht bedruckte Innencover schmälern das Gesamtergebnis etwas

Freitag, 19. April 2013

Google Chrome ohne Proxy starten

Wenn man im Unternehmen normalerweise den Internet Explorer mit einer Proxy Konfiguration einsetzt, übernimmt Google Chrome im Standard diese Proxy Einstellungen.
Möchte man aber Chrome OHNE Proxy Einstellungen benutzen, ist ein kleiner Kniff notwendig.

Dazu macht man sich eine Chrome Verknüpfung auf dem Desktop, klickt mit der rechten Maustaste auf die Verknüpfung und wählt den Punkt "Eigenschaften" aus.

Im Feld "Ziel:" hängt man nun ganz am Ende folgende Option an:

--proxy-server=

Mit OK das Fenster schließen und ab sofort kann Chrome ohne Proxy Einstellungen gestartet werden.



Mittwoch, 14. Juli 2010

Blackberry IT-Policy löschen

Wer einen gebrauchten Blackberry ersteht kennt das vielleicht:
Einige Apps funktionieren nicht richtig, weil eine Policy auf dem Gerät eine Verbindung ausserhalb der Firewall verhindert (betrifft z.B. die N-TV App).

Das liegt dann zumeist daran, dass der Blackberry vorher als BES Gerät in einem Unternehmen angemeldet war und eine IT-Policy bekommen hat, welche diese Verbindungen untersagt.

In meinem Fall war es so, das ich den Blackberry per Ebay aus England gekauft hatte.
Weder ein Wipe noch ein Wipe + aufspielen der aktuellsten Firmware haben die Policy entfernen können.

Im Internet finden man noch einen händischen Weg, um die Policy zu entfernen (Policy als Textdatei runterladen, in der Registry was anpassen und Blackberry mit den Desktop Manager syncen) aber auch das wollte nicht so recht klappen.

Irgendwann bin ich dann auf die Website Blackberrytoolkit von Sebastian Niehoff gestossen. Der hat vor ein paar Jahren ein kleines Tool namens Blackberry Toolkit programmiert. Und siehe da, damit hat es endlich geklappt !

Anleitung:

Als allererstes solltet Ihr mit dem Desktop Manager eine Vollsicherung Eures Blackberrys erstellen, da das Gerät bei der Prozedur formatiert wird !

Blackberry Toolkit runterladen.
Download
Mirror

Anschliessend die Exe Datei entpacken & ausführen.
Blackberry an den PC anschliessen.
Auf dem ersten Karteireiter "Funktionen" wählt man nun im Drop-Down Menü "Blackberry IT- Policy löschen" aus -> Ausführen.

Achtung: ab OS 4.3 wird der Blackberry dabei formatiert ! Alle Einstellungen und Apps gehen dabei verloren.

Nun wird die IT-Policy gelöscht und der Blackberry dabei formatiert.

Wenn die Prozedur durchgelaufen ist, könnt Ihr Euer Backup wieder einspielen. Jetzt sind zumindest alle Emails, Kontakte, SMS etc. wieder im Gerät vorhanden. Lediglich die Apps müssen neu installiert werden.

Ich hoffe das hilft dem ein oder anderen weiter. Mir hat es jedenfalls SEHR geholfen ;)

Noch ein Hinweis zum Schluß:
Sicherlich ist es auch möglich die Policy zu löschen wenn das Gerät im Unternehmen eingesetzt wird.
Dies wird jedoch garantiert nicht gerne von der EDV-Administration gesehen und kann sicherlich auch zu arbeitsrechtlichen Konsequenzen führen !

Die Anleitung ist explizit nur für Geräte gedacht, die Privat verwendet werden (BIS) und nicht im Unternehmen (BES) !!








Mittwoch, 7. Juli 2010

Blackberry im abgesicherten Modus starten

Kleiner Tipp, wie man einen Blackberry im abgesicherten Modus starten kann, um zum Beispiel fehlerhafte Programme zu deinstallieren:


1. Akku entfernen und wieder einsetzen
2. Sobald die rote LED wieder erlischt muss man die Pfeil zurück Taste drücken und solange gedrückt halten, bis der Blackberry startet.
3. Jetzt sollte ein Fenster aufgehen das einem mitteilt, dass man im abgesicherten Modus ist. Mit OK bestätigen.
4. Solange bis man den Akku erneut enfernt, startet keine 3. Anbietersoftware mit und man kann nun ggf. schadhafte Programme deinstallieren.



Dienstag, 6. Juli 2010

Flattr: Flattr Button steht auf inactive

Nachdem ich dem Flattr Micro-Payment Service beigetreten war, wollte ich natürlich auch mal ein paar Buttons in meinem Blog verteilen. Ich wollte jedoch nicht das Template ändern, so dass jeder Beitrag automatisch einen Flattr Button bekommt, sondern nur einzelne Artikel damit bestücken.

Gesagt getan. Als erstes habe ich bei Flattr die Adresse zu meinem Blog "submitted", dann die passenden Code Schnippsel per Copy & Paste in die einzelnen Artikel eingefügt.
Und schwupps, der Button war da aber alle standen auf "inactive". Laut den FAQ's von Flattr heißt das, dass meine Kasse nicht aufgeladen wurde. Stimmt aber nicht, das hatte ich erledigt.

Nach einem kurzen hin und her mit dem Support wurde mir mein Fehler schliesslich klar:
Man muss jeden einzelnen Beitrag über die "Submit Thing" Funktion auf der Flattr Seite eintragen.
Für jedes "Thing" wird dann ein entsprechender Code generiert, der dann immer genau auf den passenden Artikel verweist.

Und warum erzähl ich dass ? Weil mir schon andere Seiten mit Flattr Buttons aufgefallen sind, die anscheinend das selbe Problem haben / hatten ;)

Wer nach einer Möglichkeit sucht, das Template von Blogspot so zu ändern, dass jeder Beitrag automatisch einen Flattr-Button bekommt, sollte mal zum Blog von Nicolas Gramlich surfen. Er hat dort eine Anleitung veröffentlicht.



Danke sagen mit Flattr

Ab sofort haben einige Beiträge einen neuen Button.

Flattr ist ein neuer Micro-Payment Service, von einem schwedischem Start-Up.

Wie funktioniert Flattr ?

Als erstes muss man sich registrieren, dann kann man seine Portokasse auffüllen und einen Betrag auswählen, der pro Monat verteilt werden soll (mindestens 2 €).
Jetzt kann man nach belieben interessante Artikel, Fotos, was auch immer unterstützen, in dem man den Flattr Button anklickt (halt alles wo son Flattr-Button drunter ist). Am Ende des Monats wird gezählt, wieviele Buttons gedrückt wurden und der vorher eingestellte Betrag wird nun durch die Anzahl der Klicks geteilt.
Hab ich also das Minimum von 2 € eingestellt und 10 Beiträge "geflattrt" bekommt jeder 0,20 € auf sein Konto gut geschrieben. Schöne Sache um hilfreiche oder interessante Beiträge im Netz zu honorieren.
Und ich finds auch weniger kompliziert als Paypal.

Auf der Homepage von Flattr gibt es auch ein kleines Video, was die Sache nochmal veranschaulicht.

Bisher ist Flattr noch im BETA Stadium, um sich dort anzumelden braucht man einen Code.